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Koronare Herzkrankheit
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Diagnose

Wie wird eine Herzmuskel-Durchblutungsstörung festgestellt?

Der Verdacht auf Herzmuskel-Durchblutungsstörungen wird zunächst durch die Beschwerdeschilderung des Patienten geweckt: typische Herzschmerzen oder Atemnot unter Belastung. Der Hausarzt wird dann zunächst eine Herzstromkurve (EKG) in Ruhe durchführen. Der Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit verstärkt sich, wenn bei entsprechenden Beschwerden Risikofaktoren vorliegen, z.B. häufige Herzkrankheiten in der Familie, Bluthochdruck, Zigarettenrauchen, erhöhte Blutfette. Das Ruhe-EKG lässt nicht unbedingt eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels erkennen, aber ihre Folgen. Wurde beispielsweise bereits ein Herzinfarkt durchgemacht, so wird die Narbe im Ruhe-EKG sichtbar.

Liegt nur eine Durchblutungsstörung ohne Herzinfarkt vor, so kann die Durchblutung in Ruhe durchaus ausreichend sein. Veränderungen werden sich erst dann nachweisen lassen, wenn ein erhöhtes Maß an Durchblutung gefordert wird.

Der Arzt wird also ein Belastungs-EKG (s. Abb.) anfertigen, im Allgemeinen auf dem Fahrradergometer. Liegen immer noch Zweifel vor, so kann das Belastungs-EKG gewissermaßen auch in seiner erweiterten Form als Myokardszintigramm vorgenommen werden. Dazu wird eine sehr geringe Menge einer radioaktiven Substanz in eine Vene gespritzt, die sich dann am Herzmuskel ablagert. Treten unter Belastung Durchblutungsstörungen auf, so lässt sich dieses an einer zu geringen Speicherung der radioaktiven Substanz erkennen. Sie sollten daher keine Angst vor dem Ausdruck "radioaktive Strahlung" haben, falls Ihr Arzt Ihnen diese Untersuchung vorschlägt. Die Strahlungsmenge ist nur ein Bruchteil dessen, was bei einem ganz normalen Röntgenbild von Herz und Lunge anfällt!

Eine weitere Untersuchungsmethode des Herzens ist dessen Darstellung durch Ultraschall, die Echokardiographie, eine gute Möglichkeit für den Arzt, das Herz des Patienten von außen zu beurteilen, ohne dass dies mit Schmerzen oder Strahlenbelastung für den Patienten verbunden ist.

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